Idee

Ein kuscheliges Nest… Mit viel Liebe zusammengesetzt… Aus einzelnen Träumen, aus gemeinsamen Spinnereien, aus Freude am Groß-Denken, aus Wunsch nach Zusammenleben.

Wir wurden im Konzeptverfahren ausgewählt und können nun unser Projekt realisieren! Zur Seite stehen uns hierbei das Mietshäuser Syndikat, das Netzwerk Frankfurt und das Architekten-Büro BB22.

Die flexible Baugestaltung lässt Spiel für die verschiedenen wohnlichen Vorstellungen und veränderlichen Bedürfnisse der ca. 20-30 Bewohner/innen. Im Erdgeschoss des warm anmutenden und lichtdurchfluteten Gebäudes befindet sich das Herzstück unseres Nestes: ein großer Multifunktionsraum, in dem gemeinschaftliche und öffentliche Aktionen stattfinden. Workshops aus den Bereichen Bewegung (Jonglage, Hapkido) und Musik (Klangabende), Küfa (Küche für alle) , Filmabende, pädagogische Angebote (Zirkuspädagogik, Kindergeburtstage), Sofa-Konzerte, Repair-Café, Jam-Sessions oder Ausstellungen sind hier möglich. Das Außengelände und der Dachgarten sollen Orte der Begegnung werden – beim Spielen mit den Kindern auf der Wiese, beim Grillen, beim gemeinsamen Gärtnern.

Teilen (Geräte, Carsharing) und sich Unterstützen (Kinderbetreuung, Kochen) sind uns wichtig. Wir streben eine gesunde Mischung aus individueller Freiheit und gemeinschaftlicher Verantwortung an. Die Gemeinschaft führt regelmäßig Aktionen auf freiwilliger Basis durch, in denen der Gruppenprozess reflektiert und abgestimmt werden kann. Entscheidungen treffen wir in den meisten Bereichen nach dem Konsens-Prinzip, in einigen Bereichen aber auch über Abstimmungen.

Beim Bauen möchten wir nachhaltige Materialien verwenden, insofern es finanziell machbar ist. Die konkretere Ausarbeitung hierzu folgt in den kommenden Monaten mit unserem Architekten Martin Wilhelm. Insgesamt legen wir Wert auf einen Ressourcen schonenden Lebensstil. Dies betrifft in besonderem Maße die Fahrzeughaltung: Als primäre Fortbewegungsmittel sollen E-Bikes, Fahr- und Lastenräder, öffentliche Verkehrsmittel und Carsharing-Autos dienen. Auch eine gemeinschaftliche Teilnahme an einer SoLaWi („Solidarische Landwirtschaft“) gehört aus unserer Sicht dazu.

Wir freuen uns über Menschen, die uns bei dem Projekt unterstützen wollen!